Roadtrip durch Montenegro und Albanien

Roadtrip durch Montenegro und Albanien

Die Schönheiten der Adria

Eigentlich sollte uns unsere Reise von Graz bis nach Griechenland führen. Bei meiner Recherche für eine geeignete Route stellte ich allerdings fest, dass sich auf unserer Strecke bereits zu viele spannende und schöne Orte befanden, um sie einfach nur während der Reise zu streifen. So verwarfen wir das eigentliche Reiseziel und konzentrierten uns mehr auf jene Länder, die wir zuvor nur passieren wollten.

Zeitpunkt der Reise: August 2019

Tag 1 Graz – Krvavica

Dank gut ausgebauter Autobahnen (mautpflichtig) in Slowenien und Kroatien endet die Fahrt des ersten Tages bei Krvavica. Nachdem man von der Autobahn im Süden Kroatiens abfährt, gelangt man nach Zadvarje. In der Mitte des Ortes weist ein unscheinbares Schild am Straßenrand auf einen Aussichtspunkt hin. Folgt man dem Schild, öffnet sich scheinbar im Hinterhof ein riesiger Canyon und die Gubavica Wasserfälle werden sichtbar. Ein verlassenes Gebäude am Rande des Aussichtspunkts gibt diesem Ort etwas Geheimnisvolles.

Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang und der Parkplatz eignet sich hervorragend, um die Nacht dort mit dem Camping Bus zu verbringen.

Tag 2 Die Einreise nach Montenegro

Um in den südlichsten Teil Kroatiens zu gelangen, muss zunächst noch ein kleines Stück Bosnien Herzegowina durchquert werden. Der Süden Kroatiens ist bekannt für seine Weine. Nahe der Grenze finden sich viele Winzer, bei denen Weine verkostet und gekauft werden können. Es lohnt sich an den Bacina Seen eine Pause einzulegen, kurz bevor man nach Bosnien kommt. Während alle Strände an der Küste um diese Jahreszeit von Touristen überflutet werden und man nirgends einen Parkplatz findet, wirken die Seen wie ein kleines, bisher noch sehr unbekanntes Paradies. Bei einem kalten Bier von der lokalen Bar lässt sich der Blick in die Umgebung genießen. Ein SUP Verleih und kleine Bootstouren bieten die Möglichkeit, die Seen auch vom Wasser aus zu erkunden.

Boote auf den Bacina Seen in Kroatien

Nur eine halbe Stunde entfernt befindet sich die Grenze zu Bosnien Herzegowina. Dank extra Spuren für europäische Staatsbürger ist die Grenze schnell passiert und man fährt an der Küste entlang auf den Hafenort Neum zu. Der sogenannte Neum Korridor bildet mit seinen 5 km Breite den einzigen Meereszugang Bosnien und Herzegowinas. Ehe man sich versieht, steht man wieder vor der Grenzkontrollen zur Ausreise. Bevor man dies allerdings tut, lohnt es sich den Tank noch einmal aufzufüllen. Obwohl das Land nicht zur EU gehört, werden auch Euro als Währung angenommen. Ansonsten lässt sich in der Landeswährung Konvertible Mark oder sogar auch noch mit der Deutschen Mark zahlen.

In den nächsten 1.5 Stunden Fahrt führt die Strecke an der Küste entlang an Dubrovnik vorbei, bis hin zur Grenze zwischen Kroatien und Montenegro. Hier heißt es dann erstmal warten. Im Sommer zur Hauptreisezeit sind die Staus vor der Grenze lang und man steht nicht selten einige Stunden. Beim Verlassen der EU sind gültige Reisepässe oder Personalausweise sowie die grüne Versicherungskarte für den PKW Pflicht. Die Überprüfung dieser Dokumente scheint an allen Grenzen gründlich aber ohne jede Eile durchgeführt zu werden. Wodurch sich nicht zuletzt die langen Wartezeiten erklären lassen.

Wildcampen ist in Montenegro zwar offiziell verboten, wird von den Anwohnern aber meistens toleriert. So ist es möglich recht kurzfristig Schlafplätze zu finden. Natürlich gestaltet sich die Suche bei Tageslicht deutlich einfacher als bei Nacht und man findet oft die schöneren Plätze.

Ford Transit neben Blumenwiese an der Grenze in Montenegro

Tag 3 Die Bucht von Kotor

Nach der langen Fahrt von Österreich bis Montenegro wird es Zeit richtig im Urlaub anzukommen. Die Bucht von Kotor ist seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe. Das Orjen Gebirge schließt die fjordartigen Buchten ein und bietet ihnen Schutz. Wanderwege führen hoch hinaus und geben Blicke auf die Berge und die Bucht frei. Da die Sonne im Hochsommer sehr stark ist, bieten sich Frühling und Herbst besser für längere Wanderungen an. Im Sommer lockt das Wasser in der Bucht, um sich abzukühlen. Viele Bootsbesitzer bieten Touren in der Bucht und zu den Inseln an. Diese können z. B. in Perast oder Kotor gebucht werden. Mit unserem Kanu konnten wir die Bucht alleine vom Wasser aus erkunden.

Die Insel Gospa od Skrpjela (Maria vom Felsen) befindet sich vor der Küste Persats. Sie ist ein Ort voller Sagen und Mythen. Die einst künstlich aufgeschüttete Insel bildet das Fundament für eine kleine Kirche. Das kleine anschließende Museum erinnert an die Seefahrer, die nach jeder geglückten Seefahrt zur Insel zurückkehrten und Steine hinzufügten, um die Insel weiter zu vergrößern. Durch Opfergaben aus Silber erhofften sie sich außerdem Segen für die gefährlichen Überfahrten. Damit die Insel nicht langsam im Meer versinkt, findet jährlich am 22. Juli das traditionelle Felsenwerfen statt. An diesem Tag werfen Einheimische weitere Steine ins Wasser, um die Insel zu erhalten.

Bucht von Kotor
Perast in der Bucht von Kotor
Im Vordergrund das Wasser und der Ort mit den Bergen im Hintergrund

Perast ist ein kleiner Ort in der Bucht. An der Wasserfront befinden sich mehrere Restaurants mit beeindruckenden Blicken aufs Wasser. Da die Preise für Montenegro allerdings eher hoch sind, lässt sich die Szenerie auch von einer Bank aus mit Fish and Chips in der Hand genießen. Läuft man bis zur Landstraße, die oberhalb des Ortes entlangführt, öffnet sich ein Panorama mit dem Ort im Vordergrund umrahmt von den Bergen und dem blauen Wasser der Bucht.

Seid ihr wie wir mit dem Camper unterwegs, eigenen sich die kleinen Campingplätze direkt am Wasser sehr gut zum Übernachten. Das Autocamp Lara gehört einem sehr sympathischen Herr und kostet uns für 2 Personen pro Übernachtung nur 15 €.

Campingplatz Lara in der Bucht von Kotor

Tag 4 Kotor – Polce – Rijeka Crnojevica

Kotor ist umgeben von einer großen Festungsanlage und stellt einen wichtigen historischen Ort dar. Trotz der geschichtlichen Relevanz und der wunderschönen Innenstadt scheint die Stadt im Sommer nicht von Touristen überlaufen zu sein. Die kleinen Gassen laden zu einer Erkundungstour ein und wenn man die Augen offen hält, entdeckt man immer wieder kleine, charmante Details. Parkplätze finden sich an der Uferpromenade in direkter Nähe zur Altstadt.

Aufgrund der brütenden Hitze über der Stadt lockt uns allerdings auch schnell wieder die Natur und die Reise geht weiter ins Inland. Da die Straßen in Montenegro generell nur eine Spur in jede Richtung haben, kommt es oft zu Staus. So auch auf dieser Strecke bis nach Budva. Wenige schmale Landstraßen gehen von der Hauptstraße ab und winden sich durch die Berge Montenegros. Vorbei an kleinen Orten, die oft nur aus einer Kapelle und ein paar einzelnen Häusern bestehen, führt die Straße über dicht bewachsene Hügel.

Das Niemandsland wird Stück für Stück wieder lebhafter umso näher man dem Plaza Polce kommt. Wie aus dem Nichts öffnen sich plötzlich große Schotterflächen, auf denen geschäftige Parkwächter die Plätze zuweisen. Zusammengepfercht tummeln sich Menschenmassen auf ein paar angelegten Betonplatten direkt am Wasser. Der Fläche ist zugestellt mit Liegen und Sonnenschirmen, die angemietet werden können. Herzlich willkommen im Mallorca des Balkans! Laute Musik schreit aus den Boxen neben dem DJ Pult und das einzig erfrischende an diesem Ort ist das Eis am Stiel vom Kiosk.

Da auch die Strände in Budva und Umgebung alle mit Liegestühlen und Schirmen verbaut sind, will kein rechtes Strandfeeling aufkommen. Auf der Suche nach einem schönen Ort für die Nacht im Inland öffnen sich atemberaubende Blicke beim Pavlova Strana Aussichtspunkt.

Fährt man von der M2.3 ab Richtung Skadar See windet sich eine schmale Straße bergab bis sich der Blick auf den See öffnet. Aus dieser Perspektive wirkt er eher wie ein Fluss, der sich gemächlich zwischen den Bergen durch windet. An den Rändern wachsen Schilf und Seerosen und bieten Lebensraum für über 250 Vogel- und andere Tierarten. Deshalb ist der Skadar Nationalpark bei Vogelbeobachtern äußerst beliebt.

Der Skadar See vom Aussichtspunkt Pavlova Strana

Tag 5 – Der Skadar See

Direkt in Rijeka Crnojevićz befindet sich ein Autocamp neben dem See. Der kleine, charmante Ort am nordwestlichen Ende des Sees bietet einen guten Ausgangspunkt für Bootstouren. Überquert man die Brücke im Ort und fährt noch ein Stück den See zurück, findet man einen kleinen betonierten Platz mit einer Rampe bis ins Wasser. Während dieser tagsüber den Arbeitsplatz des Parkrangers darstellt, bietet er nachts den perfekten Ort das Lager aufzuschlagen und morgens mit einem eigenen Boot, in unserem Fall dem Kanu, aufs Wasser zu gehen.

Gänse bei Sonneaufgang auf dem Skadar See

Ist der Ort abends noch belebt mit Einheimischen, wird er morgens zum Schauplatz eines einzigartigen Naturerlebnisses. Wir haben das Glück, noch vor Sonnenaufgang aufzuwachen und den Rhythmus der Tierwelt erleben zu können. Ein lautes Summen in der Luft kündigt die Millionen von Mücken an, die sich in Schwärmen über dem Wasser tummeln. Mit steigender Helligkeit lässt das Geräusch nach. Kleinere Vögel begeben sich auf die Jagd nach den Insekten und größere Vögel wie etwa Fischreiher beginnen die Fische zu jagen, die nun knapp unter der Wasseroberfläche schwimmen. Eine Gänsefamilie treibt vorbei und genießt die Ruhe auf dem Wasser, bevor sich die ersten Boote dazu aufmachen, die Touristen vom Ort abzuholen.

Sonnenaufgang über dem Skadar See

Mit unserem Kanu können wir früh aufs Wasser starten und haben zunächst den See für uns alleine. Er windet sich um die Berge und gibt immer neue Blicke frei. Als Beobachter kann man eintauchen in eine beinahe unberührte Natur- und Tierwelt. Mit der Zeit tauchen immer mehr Motorboote mit Touristen auf. Jedes einzelne muss vor der Fahrt auf den See beim Park Ranger halten und pro Gast 4 € bezahlen. Hinzu kommen dann noch die Kosten für die Bootsfahrt selbst. Die Sonne steigt immer höher und nachdem auch das Wasser keine richtige Abkühlung mehr bietet, wird es Zeit ein Fleckchen im Schatten zu finden. Zu spät setzen wir unsere Reise Richtung Albanien fort und müssen im Dunklen einen Campingplatz kurz vor der Grenze finden.

Tag 6+7 Lin am Ohridsee

Das lange Warten für die Einreise nach Albanien sind wir nun schon gewohnt und freuen uns, als wir die Grenze hinter uns lassen können und auf den nächsten Stopp unserer Reise zusteuern. Der erste Eindruck des Landes in einem der Küstenorte nahe der Grenze ist jedoch leider enttäuschend. Umgeben von protzigen Hotels und heruntergekommenen Hochhäusern blickt man auf die mit Liegestühlen gepflasterten Strände. Um dem Stadtleben wieder zu entkommen, führt unser Weg weiter in den Süden und ins Inland. Die nächste Entdeckung ist eher zufällig und doch ein Volltreffer. Auf der Grenze zu Nordmazedonien tut sich der Ohridsee auf. Der kleine Ort Lin an seinem Ufer scheint vom Tourismus noch nicht entdeckt worden zu sein. Zwar gibt es ein paar kleine Unterkünfte und auch zwei Restaurants, allerdings trifft man bis auf Einheimische und Heimaturlauber nicht viele andere Leute. Die Gastfreundschaft hat keine Grenzen und so bietet uns am Ende des Ortes ein älterer Herr an, auf seinem Grund zu parken und dort zu übernachten. Viktor (Tori) spricht kein Englisch, somit verständigen wir uns meist mit Händen und Füßen und ein paar Brocken Italienisch. Immer wieder bietet er uns eigenes Obst und Gemüse an und lädt uns in seinen Garten ein, um mit ihm und seiner Familie am Wasser zu sitzen.

Mehr Infos zu unserem Aufenthalt in Lin findet ihr in meinem Artikel „Zu Gast in Lin am Ohridsee – Albanien“

Tag 8 Auf der Suche nach Wasser

Geplant ist eine Wanderung hinauf zu einem See gemeinsam mit zwei Österreichern, die wir in Lin kennengelernt haben. Zunächst führt der Weg auf einer Schotterstraße immer weiter bergauf. Die Luft über dem Boden flirrt und die Sonne heizt unsere Köpfe auf. Am Ende des Tages ist es zwar eine Wanderung, aber sie endet nicht wie geplant bei dem See, sondern auf einem Feld am Berg in der brütenden Hitze. Das eigentliche Highlight ist ein Wasserfall auf dem Weg. Hier können wir unsere Wasserflaschen füllen und ins Wasser springen.

Bepackter Esel in Albanien

Tag 9+10 Theth

Eigentlich ist unser Plan, von Lin direkt Richtung Norden über die kleineren Straßen nach Theth zu fahren. Nachdem uns allerdings von allen Einheimischen dringend davon abgeraten wird mit dem Bus über die sehr schlecht ausgebauten Wege zu fahren, geht es doch wieder über Tirana zurück. Selbst um 23 Uhr staut der Verkehr noch in und aus der Hauptstadt und erschwert das Vorankommen erheblich.

Das Tal, in dem Theth liegt, ist nur über eine teils steile Schotterstraße zu erreichen. Nachdem der asphaltierte Teil vorüber ist, windet sich ein schmaler Weg den Berg hinunter. Ein Auto mit etwas mehr Bodenfreiheit ist für die Strecke fast ein Muss, noch besser ist man natürlich mit einem Allradantrieb ausgestattet. Doch die Fahrt lohnt sich! Anders als die meisten Orte in Albanien scheint hier alles auf Tourismus ausgerichtet zu sein. Man findet kaum Privathäuser und die Unterkünfte und Campingplätze reihen sich aneinander. Auch an den Preisen lässt sich erkennen, welches Ziel hier verfolgt wird. Dennoch wirkt der Ort nicht überlaufen und wir begegnen nur recht wenigen Leuten im Ort.

Thet in Albanien, unser Parkplatz direkt am Fluss

Dieses Natur- und Wanderparadies sollte man bei seiner Reise nicht verpassen. Auch in Albanien ist Wildcampen nicht erlaubt, wird aber meist geduldet. Selbst in Theth, wo es im Ort direkt Campingplätze gibt, spricht uns niemand an als wir offensichtlich unser kleines Lager aufschlagen. Somit können wir direkt am Fluss übernachten.

Um das Gebiet dort besser kennenzulernen sind Wanderungen die günstigste und beste Alternative. Es lohnt sich früh zu starten, damit ein großer Teil des Wegs noch im Schatten liegt. Vorbei an Walderdbeeren und Himbeersträuchern geht es immer weiter den Berg hinauf bis der Weg abflacht und weiter ins Tal hinein führt. Man trifft kaum andere Menschen und kann die Natur um sich herum genießen.

Da das Wetter in den Bergen unberechenbar ist, sollte man regelmäßig die Vorhersagen überprüfen und auch während der Wanderungen stets wachsam bleiben. Die Straße aus Theth hinaus wird bei Regen sehr schlammig und kann die Abreise erschweren.

Tag 11+12 – Durmitor Nationalpark (Montenegro)

Nach weiteren langen Wartezeiten an der Grenze geht die Reise wieder zurück nach Montenegro in den Norden des Landes. Der Durmitor Nationalpark gilt als hervorragende Wandergegend.

Das Durmitor Gebirge mit einer kleinen Holzhütte im Vordergrund

Da uns nur Zeit für eine kleine Wanderung bleibt, entscheiden wir uns für den Weg hinauf in die Berge zur Ledena Pecina, einer kleinen Eishöhle. Im Vergleich zum Rest unserer Reise ist es im Durmitor Nationalpark schon fast herbstlich. Abends fallen die Temperaturen stark ab und wir sind froh über unsere warmen Wollsocken. Eine Eishöhle bietet also das perfekte Ziel, um diese vielseitige Reise abzuschließen.

Der Ausgangspunkt der Wanderung ist unser Camping Platz AutoCamp Ivan Do Żabliak Czarnogóra. Während der Weg anfangs noch gut gekennzeichnet ist, sind wir später über die heruntergeladenen offline Karten der Region dankbar. Bei Abzweigungen finden sich nur selten Wegweiser und man gelangt nur durch Zufall wieder auf den richtigen Weg. Zunächst geht es langsam durch den Wald bergauf, der sich dann Stück für Stück lichtet und den Blick auf die schroffen Felsen freigibt.

Das Durmitor Gebirge

Nach der Baumgrenze geht es weiter durch kleine bewachsene Kessel und hinauf zu kleinen Kletterpassagen über Geröllfelder. Begeistert von der wechselnden Szenerie und dem abwechslungsreichen Weg wandern wir hinauf bis zur Höhle, aus der uns ein frischer Wind entgegenweht. Über ein kleines Schneefeld geht es hinunter bis zu den Eisstatuen im Inneren. Zwar sind diese aufgrund der Jahreszeit recht klein, geben aber dennoch ein interessantes Bild ab.

Wir haben das Glück recht früh an der Höhle zu sein, sodass wir die Ersten sind, die hinuntersteigen. Nach uns wartet schon eine große Gruppe darauf, die Höhle zu besichtigen. Wir legen eine kurze Pause ein und wandern auf einer anderen Route bergab. Zwei Drittel des Abstiegs sind bereits geschafft als wir eine kleine Hütte passieren, die sich als Kiosk entpuppt. Kalte Fanta und Bier für je 2 € sorgen für eine willkommene Erfrischung vor dem restlichen Abstieg.

Ein Kiosk in den Bergen des Durmitor Nationalparks für Bier und Fanta

Wieder angekommen im Camp haben wir noch Zeit für eine Dusche, bevor wir unsere lange Fahrt zurück nach Österreich antreten. Insgesamt brauchen wir für die Strecke 14.5 Stunden. Die langen Staus an den Grenzen sowie die schlechten Straßen im Inland Bosnien Herzegowinas verlängern die Fahrt merklich und wir sind froh, als wir endlich um 6.30 Uhr morgens in Graz ankommen und ins Bett fallen können.

Grenzstau in Montenegro
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